Demenzkranke benötigen besondere Pflege
Am Anfang der Krankheit registrieren die Patienten noch, dass mit ihnen etwas nicht stimmt. Fast immer versuchen sie in dieser Phase Vertuschungsstrategien zu entwickeln, bauen sich beispielsweise mit Notizzetteln Brücken durch den Alltag.
Jeder Tag ist ein verzweifelter Orientierungsversuch. Alzheimer-Patientinnen und -Patienten sind extrem vergesslich, jedes Ding verliert seine Funktion und Bedeutung. Alles ist buchstäblich jeden Tag neu - eine große Anforderung für Pflegende. Hinzu kommt die motorische Unruhe - oft geistern die Betroffenen nachts im Haus herum oder laufen auf die Straße. Pflegende Angehörige geraten dabei schnell an ihre Grenzen. Eine Übersiedelung ins Heim ist oft die letzte Möglichkeit, wenn Angehörige die Pflege nicht mehr verkraften. Die Pflege und Beschäftigung mit Demenzkranken erfordert Fingerspitzengefühl. Besonders bei der Auswahl der angebotenen Tätigkeiten muss darauf geachtet werden, dass nachlassende intellektuelle Fähigkeiten, Sprachverlust, verschobenes Zeitgefühl und Orientierungslosigkeit häufig nur einfache Aktivitäten zulassen. In den beschützenden Häusern des Augustinum, dem Sanatorium Schwindegg und dem Itzel-Sanatorium, werden Alzheimer-Patienten von Mitarbeitern mit langjähriger Erfahrung und der erforderlichen geronto-psychiatrischen Kompetenz betreut. |
Kontakt
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Itzel: 0228 / 9705-0
Schwindegg: 08082 / 939-0
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